«Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit»

Unsere gemeinsame Sprache ist die Musik auf jeden Fall, so unterschiedlich wir circa zwanzig Sängerinnen und Sänger des JK Flüehblüemli Sangernboden auch sein mögen. Jede Woche treffen wir uns und studieren Jodellieder und Naturjodel ein, versuchen uns aber auch mal an einem afrikanischen Kanon oder einem Volkslied. Es ist uns wichtig, sorgfältig an Sprache, der Gestaltung und der Musik eines Liedes zu arbeiten.

Dabei kann manch einer seine Alltagssorgen für die Dauer der Probe ablegen und seinen Kopf und sein Herz freimachen. Natürlich kommt das gesellige Zusammensein nach der Probe nicht zu kurz, im Gasthof Hirschen im Sangernboden erholen wir uns plaudernd und lachend von der Probe. Wir freuen uns über jede Stimme, die unsern Chor bereichern will, melde dich doch einfach unter der angegebenen Mailadresse.

Jodlerklub Flüehblüemli

1. Jutz

Katrin Kilcher
Katrin Kilcher
Anita Kilcher
Anita Kilcher

2. Jutz

Adrian Burri
Adrian Burri

1. Tenor

Hans Pfeuti
Hans Pfeuti
Martin Hürst
Martin Hürst
Sascha Jacqueroud
Sascha Jacqueroud
Alfred Staudenmann
Alfred StaudenmannVorstand, Gönnerkassier
Adrian Burri
Adrian Burri
Katrin Kilcher
Katrin Kilcher
Anita Kilcher
Anita Kilcher
Jan Zbinden
Jan Zbinden

2. Tenor

Franz Zwahlen
Franz Zwahlen
Roland Burri
Roland BurriVorstand, Vize-Präsident

1. Bass

Hans Michel
Hans Michel
Manfred Zbinden
Manfred Zbinden
Hermann Hürst
Hermann Hürst
Alfred Michel
Alfred Michel

2. Bass

Hans-Peter Aebischer
Hans-Peter AebischerVorstand, Präsident
Hansruedi Kohli
Hansruedi KohliVorstand, Sekretär
Walter Hostettler
Walter HostettlerVorstand, Kassier
Urs Rohrbach
Urs Rohrbach
Fritz Dürrenmatt
Fritz Dürrenmatt

Anlässlich der Schützenchilbi Sangernboden im Jahre 1970 sassen Frauen und Männer beisammen, man ass und trank und sang wohl auch das eine oder andere Liedlein, was sicher gar wunderbar tönte und irgendwann fiel sie, die Frage nach einem Jodelklub Sangernboden. Die Antwort gaben sich einige dieser Chilbibesucher, mit dabei Heidi Berger, Walter Hostettler und Albin Mast, selber, indem sie im Februar 1971 im Sangernboden mit dem Einstudieren von Jodelliedern begannen, dies unter der musikalischen Leitung von Willi Werren.

Offiziell gegründet wurde der Klub im Dezember 1971. „Schafgarbe“ hätte der Frischling heissen können oder auch „Edelweiss“ und warum nicht „Echo vom Hengst“? Aber nein, fast einstimmig wurde anlässlich der Gründerversammlung der Name „Flüehblüemli“ gewählt. Bereits im März 1972 fand der erste Jodlerabend statt, man feierte im Gasthof Hirschen, zuhaus im Sagernboden, als Gast- und zugleich auch Göttiklub amtete der Guggisberger Klub Guggershörnli . 1973 übernahm Ernst Wyler, Vollblutmusiker und damaliger Lehrer im Dorf, die musikalische Leitung des Flüehblüemli.

Zum Vereinsleben gehörte neben dem wöchentlichen Proben das Besuchen von kantonalen, wie auch eidgenössischen Jodlerfesten, meist mit sehr schönen Erfolgen, die alljährlich stattfindende Jodlerreise, Auftritte und im Zweijahresrhythmus der Jodlerabend. Sogar ein Theater wurde aufgeführt und seit dem Jahre 1992 ist das „Schönebodefest“ fester Bestandteil des Jahresprogramms. Sänger kamen und gingen, der Dirigentenstab wechselte von Ernst Wyler zu Jürg Ammann (1983) und wieder zurück zu Ernst Wyler (1985), welcher diesen dann bis 1996 fest in der Hand behielt. In dieser Zeit entstanden zwei Tonträger. 1977 hiess dieser „Volkstümliches us em Sangerebode“, gestaltet vom Klub und der Kapelle Krebs, die zweite CD wurde anlässlich des 20jährigen Jubiläums 1991 gemeinsam mit dem Schwyzerörgeli-Quartett Schwarzsee aufgenommen.

Ab Januar 1997 übernahm Fernand Hostettler die musikalische Leitung des Klubs bis ins Jahr 2004. Während dieser Zeit studierte der Klub Eigenkompositionen aus der Feder ihres Dirigenten ein, so auch das Lied „Uf e Wäg“, ein feines, musikalisch sehr schönes Stück, welches noch lange Jahre im Repertoire behalten wurde. 2005 fand abermals ein Wechsel statt. Christian Jungo konnten die Klubmitglieder dafür begeistern, die sängerischen Geschicke des Flüehblüemli in die Hand zu nehmen, jung, jodelbegeistert und erfahren im Leiten eines Jodelklubs, konnte Christian Jungo die Sänger und Sängerinnen zu sehr guten Leistungen ermuntern, entstand doch 2009 ein dritter Tonträger: Ds Flüehblüemli blüeit, worauf auch der schon fast legendäre „Steimannlijutz“ zu finden ist.

Als Christian Jungo im Herbst 2009 beschloss, sich nur noch auf seinen „Stammklub“ Alphüttli Plaffeien zu konzentrieren und deshalb den Dirigentenstab beim Flüehblüemli abgab, begann eine schwierige Durststrecke für den Klub, welche Sophie Hofmann mit gelegentlichen Proben überbrückte. Im März 2010 gingen die Männer und Frauen des Flüehblüemli ein Wagnis ein, indem sie mit Sabine Rüegsegger eine Frau zu ihrer Dirigentin machten, welche bisher weder einen Chor dirigiert noch mit dem Jodelgesang in Berührung gekommen war. Jeden Mittwoch singen wir seither zusammen, einige haben den Chor während der letzten fünf Jahre verlassen, neue Stimmen sind dazugekommen, wir setzen Wert auf ein abwechslungsreiches Repertoire, welches auch den Naturjutz beinhaltet und manch schönen Abend, einige Jodlerreisen und gelungene Auftritte zeigen, dass das Flüehblüemli auch widrigen Umständen zum Trotz weiterblüht.